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Maschinisten-Lehrgang
Mi., 28. Sep. 2016 18:30 Uhr - Uhr
Feuerwehr - Grundlehrgang
Mi., 28. Sep. 2016 19:00 Uhr - Uhr
Seminar "besondere Gefahrenlagen" (T2-Ausbildung)
Do., 06. Okt. 2016 18:30 Uhr - Uhr
Erste-Hilfe-Training
Sa., 08. Okt. 2016 09:00 Uhr - Uhr
Ausflug der KFV-Ehren- und Altersabteilung
So., 09. Okt. 2016

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Logo BFDie Feuerwehr Frankfurt am Main ist seit jeher dafür bekannt, Wegbereiter für innovative Techniken und neue Taktiken im Feuerlöschwesen zu sein. Vieles, was in der Vergangenheit in Frankfurt entwickelt und von der Fachwelt kontrovers diskutiert wurde, ging später in die Normung oder in die Ausbildungsvorschriften der Feuerwehren ein. Jüngstes Beispiel für diese Vorreiterrolle ist das bei der Frankfurter Berufsfeuerwehr entwickelte Sprenglöschverfahren ("2RS / Frankfurter Verfahren"), mit dem neue Wege bei der Bekämpfung großer Wald- oder Flüssigkeitsbrände beschritten werden. Einmal mehr erweist sich die Feuerwehr der Europastadt Frankfurt damit als Motor für die Fortentwicklung der technischen Gefahrenabwehr.

Diese Funktion kann in aller Regel nur von großen Feuerwehren übernommen werden. Es bleibt daher auch in der Zukunft für den gesamten deutschen und europäischen Brandschutz- und Hilfeleistungsbereich von substanzieller Bedeutung, dass Großstadtfeuerwehren wie in Frankfurt neue - auch umstrittene - Wege beschreiten. Nur hierdurch lässt sich verhindern, dass das Krisenmanagement der Entwicklung der allgemeinen Technik und der stetigen Potenzierung von Gefahren hinterherhinkt.

Dass viele neue Impulse von Frankfurt am Main ausgehen, ist sicherlich kein Zufall. Zwar ist Frankfurt am Main nicht die größte deutsche Stadt und auch die Feuer brennen hier nicht „heißer als anderswo“. Dennoch hat die Europastadt Frankfurt am Main aus Sicht der Feuerwehr einen besonderen Charakter. Probleme, die in anderen Großstädten nur vereinzelt oder mit größerem räumlichen Abstand auftreten, ballen sich in Frankfurt am Main zu einem besonderen Gefährdungspotential.

So findet sich hier eine stattliche Zahl von Hochhäusern, unter ihnen die höchsten Europas mit Bauhöhen knapp unter 300 Metern. Der Airport Frankfurt am Main, der zu den größten der Welt zählt, fertigt jeden Tag rund 100.000 Fluggäste und hunderte Tonnen Luftfracht, darunter auch Gefahrgut, ab. Fast 60.000 Menschen finden allein am Flughafen Arbeit. Weit über 300.000 Pendler strömen täglich zur Arbeit in die Stadt. Hinzu kommen Messebesucher, Touristen und Durchreisende. Diese Menschenmassen machen Frankfurt am Main tagsüber zu einer bedeutenden europäischen Millionenstadt.

Aber nicht nur der Flughafen macht Frankfurt zu einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in Deutschland und Europa. Zu nennen ist hier auch ein dichtes Netz von Autobahnen, Schnellstraßen und Schienenverbindungen, U- und S-Bahnen sowie die Bundeswasserstraße Main mit mehreren Häfen innerhalb des Stadtgebietes. Die Industrie, insbesondere die chemische Industrie, Forschungsinstitute, Einrichtungen der Universität, eine große Zahl von Krankenhäusern, militärische Einrichtungen und nicht zuletzt der große Stadtwald stellen täglich die hohen Anforderungen an die Schlagkraft der Feuerwehr dar.

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