Kreisfeuerwehrverband
Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

Feuerwehr im Dauereinsatz

Fahrlässigkeit ist die Hauptursache für Brände im Wald und auf Wiesen

Trockene Gräser, Wiesen und Gestrüpp brennen wie Zunder, die Feuerwehren waren am Wochenende im Dauereinsatz. Wie am Heiligenstock in Berkersheim. FOTO: rolf oeserFrankfurt  Die Auswirkungen sind noch nicht so katastrophal wie im Berliner Grunewald, doch auch in Frankfurt brennt es seit einigen Tagen immer wieder. So musste die Feuerwehr Frankfurt zwischen Samstag, 0 Uhr, und Sonntag, 16 Uhr, allein 48 Mal ausrücken - hauptsächlich wegen Wald-, Böschungs- und Flächenbränden. Wie in Berkersheim, wo es rund um die Ruine des Dena-Senders am Heiligenstock brannte.

Auch in Oberrad kam es am Samstag zu einem Flächenbrand – an einer Kleingartenanlage nahe dem Waldfriedhof. FOTO: RAINER RÜFFERBesonders arbeitsintensiv wurde es sowohl für die Berufs- als auch die Freiwillige Feuerwehr am Samstag ab 13 Uhr mit einem Flächenbrand in Oberrad, in der Nähe des Waldfriedhofs. Auf einer Fläche von rund 1500 Quadratmetern brannten Gras und Gestrüpp, eine Stunde später eine Bahnböschung an der Kennedyallee in Sachsenhausen. Zeitgleich loderte an der Isenburger Schneise im Stadtwald ein Feuer auf einer Fläche von 300 Quadratmetern. Um 17 Uhr brannten Grasflächen in Fechenheim sowie 2500 Quadratmeter in Seckbach. Dort hatten die Flammen Gras, Gestrüpp, Büsche und Teile von Bäumen erfasst. Weiter ging es um 23 Uhr - in der Straße Alt-Seckbach brannte ein fünf mal fünf Meter großer Anbau. Der letzte größere Einsatz fand zeitgleich an der Bonameser Straße in Eschersheim statt. In der Wohnwagensiedlung loderte ein Holzstapel. Zu den jeweiligen Brandursachen konnte die Feuerwehr gestern noch keine Angaben machen.

Bereits am Mittwoch hatte es Waldbrände in Schwanheim und Griesheim, am Dienstag in Sachsenhausen gegeben. Bei den Bränden geht die Polizei von Brandstiftung aus, weit häufiger noch werden solche Feuer durch menschliche Fahrlässigkeit verursacht, wie Peter Rodenfels vom Frankfurter Stadtforst weiß: "90 Prozent der Feuer brechen in der Nähe von Waldwegen aus, was auf menschliche Ursachen schließen lässt." Durch die Regenfälle am Freitag sei die Waldbrandgefahr zwar kurzfristig gemindert, doch schon heute werde sie wohl wieder die höchste Stufe erreicht haben.

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Frankfurter helfen im Katastrophengebiet

HOCHWASSER - Feuerwehr und DLRG in Erftstadt - Zeilsheimer Kameraden bringen Sachspenden

Der Feuerwehr-Verband kommt an einer Raststätte zusammen. Dann geht's ins Katastrophengebiet. FOTO: feuerwehr frankfurtFrankfurt - 31 Feuerwehrleute aus Frankfurt, darunter Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Sossenheim und Unterliederbach, sind nach Nordrhein-Westfalen gefahren, um dort im Katastropheneinsatz zu helfen. Freiwillige der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) Frankfurt folgten ihnen mit einem Wasserrettungszug.

Auch Geld und Sachspenden soll aus Frankfurt und Hessen an die notleidenden Menschen gehen. Das Bistum Limburg und der Caritasverband schicken 100 000 Euro Soforthilfe nach Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Der Vereinsring und der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Zeilsheim wollen ebenso wie der Musikclub "Das Bett" im Gallus Sachspenden sammeln.

"Wir alle wären gerne jetzt vor Ort, um mitzuhelfen", erklärte der Zeilsheimer Wehrführer René Priebe. "Das Unglück der Bevölkerung und auch der Tod der Kameraden im Einsatz gehen uns unheimlich nahe", sagte er. "Deshalb sammeln wir am kommenden Mittwoch Sachspenden und bringen sie selber in das Katastrophengebiet."

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Endlich! Die Feuerwehren dürfen wieder üben

Zwischen dem Main und der Höchster Stadtmauer halten die Kameraden der Zeilsheimer Feuerwehr seit neuestem wieder ihre Übungen ab. foto: feuerwehr zeilsheimFRANKFURTER WESTEN - Vier-Stufen-Plan und gesunkene Inzidenzwerte machen's möglich

André Lamprecht, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Höchst, bringt die Sache auf den Punkt: "Ein Feuer kann man nicht theoretisch löschen - und ein Menschenleben nicht theoretisch retten." Umso größer ist jetzt die Erleichterung bei den Kameraden im Frankfurter Westen: Die Feuerwehren dürfen nach monatelanger Pause wieder stadtweit den Ernstfall proben - unter entsprechenden Sicherheitsauflagen, versteht sich.

"Wir sind sehr erleichtert, dass wir wieder üben können", macht Lamprecht klar. Mittwochs, donnerstags und freitags läuft ab sofort die Ausbildung an Löschschläuchen und Leitern vor dem Feuerwehrhaus in der Palleskestraße, jeweils in Sechser-Gruppen, die jeweils an einem Tag in der Woche trainieren.

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Großflächiger Stromausfall im Westen Frankfurts // Alle Stadtteile wieder am Netz

Frankfurt am Main (ots) Infolge eines Feuers in einer Umspannanlage in Frankfurt Höchst herrschte am Dienstag, 17.11.2020, ab dem späten Vormittag für mehr als sechs Stunden Stromausfall in zunächst sieben westlichen Stadtteilen. Betroffen waren Höchst, Nied, Unterliederbach, Zeilsheim, Sossenheim, Griesheim und Sindlingen. Das bedeutete anhand der Einwohnerzahlen bis zu 114.000 mögliche Betroffene. Der Betreiber Süwag AG konnte aus seinen, genaueren, Daten rund 35.000 tatsächlich Betroffene ermitteln, vor allem unter Berücksichtigung der Tatsache, dass in einigen Stadtteilen nicht alle Straßen von der Versorgung abgeschnitten waren. Gegen 16:00 Uhr meldete die Süwag Energie AG, alle Stadtteile seien wieder mit Elektrizität versorgt.

Verschiedene Stabsbereiche der Frankfurter Feuerwehr befassten sich mit Beginn des Stromausfalls vor allem mit den Einrichtungen kritischer Infrastruktur, wie Krankenhäusern und Pflegeheimen, in dem Bereich und bereiteten für den Bedarfsfall notwendige Maßnahmen vor. Die Feuerwehrhäuser der freiwilligen Feuerwehren in den betroffenen Stadtteilen im Westen der Stadt wurden vorübergehend mit ehrenamtlichen Einsatzkräften besetzt. So wurde eine Möglichkeit geschaffen bei Ausfall des Telefons Notfälle zu melden.

Anwohner in den betroffenen Stadtteilen wurden aufgefordert, sich laufend über die Entwicklung zu informieren. Das Feuer in Umspannanlage war gegen 12 Uhr gelöscht.

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Mehrere Brände beschäftigten die Feuerwehr am Samstagabend und in der Nacht vom Sonntag

Frankfurt am Main (ots)Neben zahlreichen Rettungsdienst- und Hilfeleistungseinsätzen, hatte die Feuerwehr Frankfurt von Samstagabend (31.10.2020) bis zum Sonntagmorgen zwei Kleinbrände, einen Pkw-Brand, acht Müllcontainerbrände sowie ein Feuer auf einem Balkon eines Wohnhauses zu bearbeiten. Beginnend mit einem Pkw-Brand gegen 19:30 Uhr in der Tirolerstraße in Sachsenhausen, folgten ab 20:00 Uhr Brände von Müllcontainer im Kirschbaumweg und in der Eschborner Landstraße in Rödelheim. Gleichzeitig dazu brannte ein Müllcontainer in der Ahornstraße in Griesheim. Darauf folgten Containerbrände in der Oberfeldstraße in Praunheim gegen 20:45 Uhr, um 21:00 Uhr im Zentmarktweg und um 22:00 Uhr in der Lohoffstraße in Rödelheim. Gegen 23:30 Uhr brannte dann ein Container in der Heinrich-Stahl-Straße in Nied und gegen 04:15 Uhr ein Großmüllbehälter in der Carl-Sonnenscheinstraße in Sossenheim. In allen Fällen hat die Polizei die Brandursachenermittlung aufgenommen. Verletzt wurde niemand, zu entstandenen Sachschäden können keine Angaben gemacht werden. Gegen 0:30 Uhr brannten noch Gegenstände auf einem Balkon im 4. OG einer Wohnanlage in der Werner-Bockelmann-Straße in Nied. Da aufgrund des Meldebildes vermutet wurde, das Menschenleben in Gefahr sein könnten, rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot zu dieser Einsatzstelle aus. Das Feuer auf dem Balkon, welches sich durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr nicht weiter ausbreiten konnte, wurde vom Korb einer Drehleiter aus mit einem Strahlrohr gelöscht. Nur 30 Minuten nach der Alarmierung konnte der Einsatz bereits wieder beendet werden. Auch hier wird die Brandursache von der Polizei ermittelt. Verletzt wurde ebenfalls niemand. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Bei den beiden Kleinbränden handelte es sich noch um ein Grillfeuer im Riederwald und um angebrannte Speisen in einer Wohnung in Bockenheim.

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