Kreisfeuerwehrverband
Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

Große Party rund ums neue Gerätehaus

Feuerwehr Griesheim freut sich auf die Tage der offenen Tür Ende Mai

Die Tage der offenen Tür vom Samstag, 30. Maibis Sonntag, 31. Mai, dominierten als Gesprächsstoff die vom Vereinsvorsitzenden Heiko Kreuz und Wehrführer Lucas Sattler geleitete Jahreshauptversammlung im neuen Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Griesheim. An diesen Tagen wird auch das 135-jährige Bestehen der 1881 in der damals selbstständigen Gemeinde Griesheim gegründeten Feuerwehr gefeiert werden. Zugleich haben die Griesheimer Gelegenheit, das neue Feuerwehrgerätehaus zu besichtigen und kennenzulernen.

Der Samstag beginnt um 15 Uhr mit der Öffnung des Biergartens, ab 18 Uhr Live-Musik mit der Band „Die Äppel-Quetscher”. Der Sonntag startet um 10.30 Uhr mit einem Frühschoppen, der in einen Familientag übergeht. Die Blaulichtmeile bietet Fahrzeuge, Technik und Informationen. Attraktive Schauübungen geben Einblick in die Einsatztätigkeit der Feuerwehr. Ein Kuchenbüfett wird den Sonntag abrunden und die Tage der offenen Tür am Nachmittag ausklingen lassen.

Vereinsvorsitzender Heiko Kreuz: „Wir freuen uns schon sehr darauf, den Griesheimerinnen und Griesheimern das neue Gerätehaus im Mai zu zeigen. Dafür planen wir das größte Fest der Feuerwehr Griesheim, das es seit vielen Jahren gegeben hat.”

Wehrführer Lucas Sattler ist zufrieden mit der im Jahr 2025 geleisteten Arbeit. Rund 1.500 Stunden wurden für Einsatz- und Übungsdienste aufgewandt. Sein Dank geht an die Einsatzabteilung, die Alters- und Ehrenabteilung und die fördernden Mitglieder und die Vereinsmitglieder. „Alle tragen dazu bei, dass es bei uns so gut läuft“, so Lucas Sattler. Das spiegelt sich auch darin wider, dass die Einsatzabteilung von 31 auf 34 Feuerwehrleute zugenommen hat. Im Jahr 2025 gab es 37 Alarmierungen. Der Brand des Heizkraftwerks West in der Gutleutstraße und brennende Heuballen in Nied waren nennenswerte Einsätze im letzten Jahr.

Die offizielle Einweihungsfeier des neuen Gerätehauses im Oktober 2025 war für Sattler ein prägendes Erlebnis. „Wenn überhaupt, darf man den Neubau des eigenen Gerätehauses und die Einweihung nur einmal im Feuerwehrleben miterleben. Als zum ersten Mal die Fahrzeuge in der Halle standen, war es ein unbeschreibliches Gefühl“, so der Griesheimer Wehrführer. Die Anwesenheit der Frankfurter Dezernentin für Brandschutz, Annette Rinn (FDP) und des Amtsleiters der Branddirektion, Markus Röck, waren ein würdiger Rahmen für diesen Meilenstein in der Geschichte der Griesheimer Feuerwehr.

Den Jahresabschluss bildete die gemeinsame Silvesterbereitschaft auf der neuen Wache – ein symbolischer und zugleich passender Abschluss eines ereignisreichen Jahres, das ganz im Zeichen des Übergangs, der Weiterentwicklung und insbesondere der Rückkehr nach Griesheim stand, so Lucas Sattler.

In seinem Bericht sagte Jugendwart Ali Baghani, dass sich die Jugendfeuerwehr (JF) auch während der Zeit der Auslagerung gut entwickelt habe. Zum Jahresende 2025 gehörten 26 Jugendliche der Griesheimer JF an. Besonders gefiel Ali Baghani, dass die Ideen und Vorschläge der JF im Verein bereitwillig aufgenommen wurden und auch bei Veranstaltungen im Stadtteil verwirklich werden konnten. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung wird auch viel Wert auf gemeinschaftliche Veranstaltungen wie Eislaufen und die Teilnahme an Zeltlagern und Ausflügen gelegt. Das Zeltlager bei der befreundeten Freiwilligen Feuerwehr Dudweiler im Saarland hat allen, Teilnehmern und Betreuern, viel Spaß und Freude bereitet. Sehr froh ist Jugendwart Baghani darüber, dass nun sechs Personen zuverlässig im Betreuerteam engagiert sind. RED

Stadtjugendfeuerwehrtag 2026

Frankfurt. - „Die Jugendfeuerwehr Frankfurt ist seit über fünf Jahrzehnten ein unverzichtbarer Pfeiler für die Nachwuchsförderung und die Zukunft der Frankfurter Feuerwehren. Hier lernen junge Menschen nicht nur die Grundlagen der Feuerwehrarbeit, sondern erleben auch Gemeinschaft, Verantwortung und Teamgeist. Mit einem vielfältigen Angebot an Workshops, Übungen und gemeinsamen Aktivitäten bietet die Jugendfeuerwehr Frankfurt ihren rund 600 Mitgliedern – davon etwa 200 Mädchen und 400 Jungen – eine Plattform, um ihre Fähigkeiten zu entfalten und sich für das Gemeinwohl einzusetzen.

Ein besonderer Dank gilt den ehrenamtlichen Betreuern der Jugendfeuerwehr Frankfurt. Ohne ihr unermüdliches Engagement, ihre Leidenschaft und ihr großes Verantwortungsbewusstsein wäre die erfolgreiche Nachwuchsarbeit nicht möglich. Sie sind nicht nur Ausbilder und Mentoren, sondern auch Vertrauenspersonen und Vorbilder für die jungen Menschen“, so Innenminister Roman Poseck.

Der Innenminister hat anlässlich des Stadtjugendfeuerwehrtages Dirk Rübesamen das Goldene Brandschutzverdienstzeichen am Bande für herausragende Verdienste verliehen. Herr Rübesamen ist 1975 in die Jugendfeuerwehr eingetreten. Er war zuletzt 10 Jahre Stadtbrandinspektor.

Herzlichen Glückwunsch, Dirk, sagt die KFV-PUMA!

Kinderfeuerwehr wird immer beliebter

Eschborn – Die Feuerwehren in Hessen können sich über einen regen Zulauf von Kindern freuen. Nach knapp 1000 Gruppen mit rund 12.900 Kindern vor fünf Jahren gebe es heute bereits mehr als 1225 Gruppen mit mehr als 18.500 jungen Mitgliedern im Bundesland, erklärte Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) anlässlich einer Fachtagung in Eschborn. „Das ist ein beeindruckender Erfolg und zeigt, wie wichtig und attraktiv das Angebot der Kinderfeuerwehren ist.“

Diese seien lebendige Orte, an denen Kinder spielerisch an die Themen Feuerwehr, Brandschutz und Hilfeleistung herangeführt würden. „Gleichzeitig vermitteln sie Demokratie, Toleranz und Respekt – Werte, die in unserer Gesellschaft unverzichtbar sind“, so Poseck.

Die Landesregierung unterstütze die Kinderfeuerwehren nicht nur ideell, sondern auch finanziell. Allein im Jahr 2026 würden rund 110.000 Euro für eine Referentenstelle „Kinderfeuerwehr“ sowie für Ausbildungs- und Arbeitsmaterialien bereitgestellt. Zudem fördere man die Brandschutzerziehung und die Vermittlung von Selbstschutz-Kompetenzen im Schulunterricht. Der Minister verwies außerdem auf den Ausbau des Jugendfeuerwehrausbildungszentrums in Marburg-Cappel, in dem von diesem Jahr an sieben zusätzliche Stellen zur Verfügung stünden. DPA

Stadt-Minifeuerwehrtag 2026

Frankfurt/BKRZ. - Hier einige Eindrücke vom Stadt-Minifeuerwehrtag in der Mehrzweckhalle des BKRZ am 20. März 2026.

Führungswechsel bei der Feuerwehr Frankfurt

Verantwortung für rund 900 ehrenamtliche Einsatzkräfte – Daniel De Marco folgt auf Dirk Rübesamen

2026 03 14 DF Feuerwehr 0117HARHEIM (RED/BT) Beim Kreisfeuerwehrverbandstag in Harheim stand ein bedeutender personeller Wechsel im Mittelpunkt: Nach zehn Jahren im Amt verabschiedete sich Stadtbrandinspektor Dirk Rübesamen aus seiner Funktion. Altersbedingt endete damit eine prägende Amtszeit, in der er die Arbeit der 28 freiwilligen Feuerwehren mit rund 900 Einsatzkräften maßgeblich mitgestaltet hat.

Zu seinem Nachfolger wurde Daniel De Marco gewählt. Der 51-Jährige, bislang stellvertretender Stadtbrandinspektor, setzte sich bei der Wahl durch und übernimmt künftig die verantwortungsvolle Aufgabe an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehren in Frankfurt.

Rübesamen, der seit 1975 der Feuerwehr angehört und seit 2016 als Stadtbrandinspektor tätig war, wurde im Rahmen der Veranstaltung für seinen außergewöhnlichen Einsatz gewürdigt. Amtsleiter Markus Röck und Dezernentin Annette Rinn dankten ihm für sein langjähriges Engagement und seine klare Haltung – auch in kritischen Diskussionen mit der Stadtpolitik.

Neben dem Wechsel an der Spitze verabschiedete sich auch Presseverantwortlicher Dr. h.c. Markus Heuser aus seinem Amt. Er hat die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr über 30 Jahre mit Herzblut und großem Engagement geprägt. Gemeinsam mit Dirk Rübesamen erhielt er die Ehrenmitgliedschaft.

Der Kreisfeuerwehrverbandstag bot damit nicht nur Raum für Rückblick und Ausblick, sondern vor allem für Anerkennung und Dank gegenüber Persönlichkeiten, die die Frankfurter Feuerwehr über viele Jahre geprägt haben. Viele Urkunden und Medaillen fanden ihre verdienten Träger.