
Hier einige Eindrücke von dem Lehrgang.
Frankfurt/Bad Vilbel. - Für den vergangenen Samstag, 28. Februar, waren alle Ehrenmitglieder des Kreisfeuerwehrverbandes Frankfurt am Main e.V. als Dankeschön zu einem ganz besonderen Ausflug und Ehrentag eingeladen. KFV-Fachbereichsleiter Peter Kraft hatte sich zusammen mit Pressesprecher Markus Heuser einen Ausflugstag mit einem ganz speziellen Highlight einfallen lassen: "als ausdrückliches Dankeschön für die langjährige Treue und die vielfältige Unterstützung unserer Ehrenmitglieder möchten wir als Kreisfeuerwehrverband Frankfurt am Main mit den Fachbereichen Ehren-/Altersabteilung und PUMA zu einem ganz besonderen Tag mit dem spannenden Thema `Feuerwehr und Radio FFH` einladen und wünschen viel Spaß!"
So startete der ereignisreiche Tag auch direkt beim Kooperationspartner des Landesfeuerwehrverbandes Hessen e.V., dem beliebten und erfolgreichen Privatsender Hit Radio FFH im Funkhaus in Bad Vilbel, im Herzen des mit erfolgreichsten Privat-Radio-Senders Deutschlands.
Über Manuela Bleifuß (Head of Business&Brand Development) wurde dieser einzigartige Besuch initiiert - herzlichen Dank! Ein weiterer Dank gilt Marie Ebert (Head of Marketing&Event) und ihrer Kollegin Svea Köpke (Junior-Projekt-Managerin) für die anschließende Planung dieses hoch interessanten kickoffs am Ausflugstag-Morgen.
Am Funkhaus in Bad Vilbel erwartete die KFV-Ehrenmitglieder bei schönstem Wetter und strahlender Sonne eine ebenso strahlend aufgelegte Marlene Sipf, die alle Ehrenmitglieder des KFV samt Begleit-Tross im Namen von Hit Radio FFH herzlich begrüßte und bereits ein sehr leckeres Frühstück im Foyer des Senders vorbereitet hatte, was natürlich auf große Begeisterung stieß.
Ab 10 Uhr startete dann das kurzweilige und hochinteressante in-house-Programm, das von FFH-Kollegin Svea Köpke und KFV-Pressesprecher Markus Heuser im Vorfeld geplant und abgesprochen wurde. Nach den offziellen Begrüßungen durch den KFV-Vorsitzenden Dirk Rübesamen, Fachbereichsleiter Peter Kraft und einen Einblick in den Tagesablauf durch KFV-Pressesprecher Markus Heuser, präsentierte FFH-Kollegin Marlene Sipf kurzweilig und mitreißend die Historie, die steile Entwicklung und die aktuelle Struktur des erfolgreichen Radiosenders in Hessen.
Im Anschluss an die Einführung im FFH-Besucherzentrum besichtigten unsere zahlreichen KFV-Ehrenmitglieder (m/w) und deren Begleitungen das Herz des Funkhauses: die Sendestudios der FFH-Mediengruppe mit Hit Radio FFH, dem planet radio und 80er-Radio harmony, weiter die dazugehörigen Redaktionsbereiche, das Regionalstudio Frankfurt/RheinMain, kleine Technikstudios und die Nachrichten-/Verkehrsnachrichten-Sprecherkabinen. Ein hochinteressamter "Einblick" in die moderne digitale Sendetechnik und die digitalen streaming-Angebote der Medien-Gruppe für alle Zielgruppen rundete den Besuch endgültig ab.
Im Rahmen der Verabschiedung durch FFH-Kollegin Marlene Sipf überreichten der KFV-Vorsitzende Dirk Rübesamen und KFV-Pressesprecher Markus Heuser eine eigens für Hit Radio FFH von Peter Kraft/Fritz Diederich angefertigte Dankes-Urkunde und ein Erinnerungtspräsent an FFH-Studentin Marlene Sipf (ganz herzlichen Dank Marlene, das hast Du super gemacht!). "Diese ganz spezielle Urkunde soll unseren Dank und unsere große Wertschätzung für die lange und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Herz ausdrücken", so der Verbandsvorsitzende und Stadtbrandinspektor Dirk Rübesamen.
Im Anschluss fuhren unsere sichtlich beeindruckten Ehrenmitglieder mit den bereitgestellten MTF`s zur westlichen Stadtteilwehr nach Griesheim und wurden dort mit leckerem hausgemachten Kuchen und Kaffee begrüßt. Im Frankfurter Westen erhielten unsere Ehrenmitglieder durch die Stadtteil-Wehrführung einen Einblick -und dazu ergänzend- eine Führung durch das neu umgebaute Feuerwehrhaus inkl. ergänzendem Anbau. An dieser Stelle den Kameradinnen und Kameraden der Wehr mit ihrer Wehrführung ein herzliches Dankeschön dafür!
Den Abend ließ die Gruppe rund um unsere KFV-Ehrenmitglieder "in der Nachbarschaft" in einer gemütlichen Gaststätte im alten Stadtkern Eschborn`s ausklingen.
Im Rahmen der dortigen "Update-Informationen" durch unseren KFV-Vorsitzenden und Stadtbrandinspektor Dirk Rübesamen wurden durch ihn sehr verdiente und lasngjährige Mitglieder des amtierenden KFV-Vorstandes geehrt:
Stellv. KFV-Vorsitzender/stellv. SBI Daniel De Marco erhielt die Ehrenauszeichnung des Kreisfeuerwehrverbandes Frankfurt in Gold am Bande
Stellv. KFV-Vorsitzender/stellv. SBI Patrick Söder bekam die Ehrenauszeichnung des Kreisfeuerwehrverbandes Frankfurt in Silber am Bande
Torsten Greiff, langjähriger Kassierer des Kreisfeuerwehrverbandes Frankfurt am Main e.V., wurde durch den Nassauischen Feuerwehrverband (NFV) das "Ehrenkreuz in Gold am Bande" verliehen, das durch den KFV-Vorsitzenden Dirk Rübesamen ebenfalls feierlich übergeben wurde.
Der Nassauische Feuerwehrverband (NFV) als Bezirksfeuerwehrverband für unseren Bereich ließ es sich nicht nehmen, auch unseren Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden und noch amtierenden Stadtbrandinspektor Dirk Rübesamen mit einer ebenfalls hohen Ehrung "für seine hervorragenden Verdienste im Feuerwehrwesen" auszuzeichnen. Alleine 10 Jahre lang ist Rübesamen als Stadtbrandinspektor in Frankfurt am Main tätig, davor bereits viele Jahre als Stellvertreter. Am Kreisfeuerwehrverbandstag, Samstag 14.03.26, wird durch dessen Ausscheiden für beide Funktionen ein(e) Nachfolger/in gewählt.
Die KFV-PUMA gratuliert allen geehrten Kameraden zu diesen wertschätzenden Auszeichnungen und wünscht alles Gute und viel Erfolg!
Auch der langjährig amtierende KFV-Pressesprecher Dr. h.c. Markus Heuser wird nach insgesamt über 40 Jahren Medienarbeit im Frankfurter Feuerwehrwesen, davon über 30 Jahre in der Funktion des KFV-Pressesprechers, aus dem KFV-Vorstand ausscheiden. Auch hier steht eine entsprechende Neuwahl auf der diesjährigen Tagesordnung.
Dirk Rübesamen wie auch Markus Heuser wünschen sich "zum Abschied am Kreisfeuerwehrverbandstag 14.03.26 im Saalbau Harheim ein starkes und zukunftsweisendes Signal durch eine zahlreiche Teilnahme aller stimmberechtigten Feuerwehrkräfte im Kreisfeuerwehrverband."
Hier einige schöne Impressionen zum Tag der Ehrenmitglieder 2026:
Das sind die Themen der März-Ausgabe zusammengefasst:
Hier geht`s zum Download
Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Eure KFV-PUMA!
Mit einem gemeinsamen Positionspapier wenden sich die hessischen Hilfsorganisationen ASB, DLRG, DRK, JUH und MHD sowie der Landesfeuerwehrverband Hessen an die Landespolitik: Sie mahnen dringend strukturelle Reformen, eine verlässliche Finanzierung und die Gleichstellung aller Einsatzkräfte im Katastrophenschutz an.
Die Verbände machen deutlich, dass sich die Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren erheblich verändert haben: Steigende Einsatzanforderungen durch Klimawandel, extreme Wetterereignisse, Pandemien, Energieengpässe und Cyberangriffe treffen das Land mit zunehmender Intensität. Krisen seien längst keine Ausnahme mehr, sondern „dauerhafte Realität“.

Bildquelle: Foto Halisch
Norbert Södler, Präsident des DRK-Landesverbandes Hessen e.V., fasst stellvertretend für alle Hilfsorganisationen zusammen: „Damit Hessen auch künftig krisenfest bleibt, brauchen unsere Einsatzkräfte moderne Strukturen, verlässliche Finanzierung und faire Rahmenbedingungen. Die aktuellen Herausforderungen zeigen deutlich: Der Katastrophenschutz muss jetzt gemeinsam und nachhaltig gestärkt werden!“
Norbert Fischer, Präsident des Landesfeuerwehrverband Hessen e.V. betont: „Das Hessische Brand- und Katastrophenschutzgesetz regelt für die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren verbindlich die Freistellung vom Arbeitsplatz und die Erstattung von Verdienstausfällen. Für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen in Hessen gelten diese Absicherungen bislang nicht in gleicher Weise. Wer im Katastrophenschutz den gleichen gesetzlichen Auftrag erfüllt, darf bei Freistellung und finanzieller Absicherung nicht schlechter gestellt sein.“
Viele Katastrophenschutzeinheiten arbeiten mit überalterter Ausstattung; Ersatzbeschaffungen verzögern sich teilweise über Jahre. Besonders bei Fahrzeugen bestehen erhebliche Modernisierungsbedarfe - zahlreiche Einsatzfahrzeuge sind älter als 20 Jahre.
Die Organisationen fordern daher eine zuverlässige, landesseitige Finanzierung, die sowohl Material, Fahrzeuge und Strukturen als auch Ausbildung und Übungskapazitäten abdeckt. Nur so könne die Einsatzbereitschaft dauerhaft gesichert werden.
Ein weiterer Kernpunkt des Positionspapiers ist die Forderung, 2 % des Bundes-Sondervermögens „Infrastruktur“ für die Stärkung der anerkannten Hilfsorganisationen bereitzustellen. Diese Mittel sollen gezielt für Modernisierung, Resilienz und operativ notwendige Strukturen genutzt werden.
Die Verbände kritisieren strukturelle Unterschiede zwischen Feuerwehren und Hilfsorganisationen bei Themen wie Freistellung, Lohnfortzahlung oder Versicherungsschutz. Da alle Kräfte denselben gesetzlichen Auftrag erfüllen, sei eine vollständige Gleichstellung erforderlich - auch zur Sicherung der Motivation und Einsatzbereitschaft.
Da Aus- und Fortbildung überwiegend durch die Hilfsorganisationen getragen wird, müsse das Land die veralteten Erstattungssätze dringend anpassen. Auch die Verwaltungsstrukturen müssten modernisiert und digitalisiert werden, um Ehrenamtliche zu entlasten.
Im Anschreiben an die politischen Entscheidungsträger betonen die Präsidenten und Landesvorstände der beteiligten Organisationen, dass die Herausforderungen nur gemeinsam und strukturell gelöst werden können. Sie bitten darum, das Positionspapier in die politischen Beratungen einzubeziehen und signalisieren jederzeitige Gesprächsbereitschaft.