Kreisfeuerwehrverband
Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

Besuch im alten / neuen "Christoph 2 - Zuhause" auf dem Dach der BGU Frankfurt am Main

Bewertung: 5 / 5

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Unser Luftrettungszentrum Christoph 2

Christoph 2 mit abendlicher Skyline

Interessante und wissenwerte Zahlen / Daten / Fakten rund um unseren "orangenen Frankfurter Engel" am hessischen Himmel:

  • Der Rettungstransporthubschrauber (RTH) Christoph 2 und sein Team sind täglich von Sonnenaufgang (7 Uhr) bis Sonnenuntergang einsatzbereit.
  • Der Rettungshubschrauber Christoph 2 und sein Team sind in weniger als 2 Minuten startklar. Der Einsatzradius beträgt grundsätzlich 60 km, im Bedarfsfall fliegt der Hubschrauber aber auch über diesen Radius hinaus.
  • Die häufigsten Einsätze stellen Verkehrs- und Arbeitsunfälle dar.
  • Der wesentliche Vorteil eines Hubschraubers ist seine Geschwindigkeit. Der Notarzt wird auf dem schnellsten Weg, unabhängig von Verkehrswegen oder Staus, zum Notfallpatienten gebracht. Das ist insbesondere deshalb wichtig, weil der Beginn der ärztlichen Versorgung in vielen Fällen über Leben und Tod bzw. mögliche Spätfolgen entscheidet.
  • Der Rettungshubschrauber ist mit allen Medizingeräten und Medikamenten ausgerüstet, die der Notarzt für eine adäquate medizinische Erstversorgung benötigt. Notfallpatienten können in kürzester Zeit und besonders schonend unter ärztlicher Aufsicht in Kliniken transportiert werden.
  • Pro Tag fliegt der Hubschrauber durchschnittlich drei bis vier Einsätze.
  • Der Rettungshubschrauber bringt seit 1972 die schnelle Hilfe aus der Luft.
  • Seit 29.02.2008 startet und landet der neue Zivilschutzhubschrauber EC 135 T2i+ des Bundesministerium des Innern auf dem Dach der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main.
  • Das Luftrettungsteam setzt sich aus einem Arzt der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main, einem Rettungsassistenten von der Frankfurter Berufsfeuerwehr sowie einem Piloten der Bundespolizei der Fliegerstaffel Fuldatal zusammen.
  • Der Einsatz des RTH wird nach der Flugzeit berechnet. Die Kosten von 2.343,00 € je Flugstunde (39,05 € je Flugminute) (Stand 01.01.2015) werden mit den Kostenträgern abgerechnet. Damit sind alle Unkosten abgegolten (Personal, medizinischer Bedarf, Kraftstoff etc.). Die Abrechnung der Einsätze erfolgt über das Land Hessen.
  • Der Träger der Luftrettung in Hessen wird durch das Regierungspräsidium Gießen vertreten. Der Betreiber des RTH ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
  • Bei Notfällen wenden Sie sich an die Rettungsleitstelle unter 112!

Christoph 2 im Anflug auf neues Zuhause

Weitere Impression gefällig?  -  Gerne!

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Unsere Frankfurter Helfer:innen erfuhren viel Dankbarkeit von Griechenlands Bevölkerung!

Bewertung: 5 / 5

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Frankfurter Feuerwehrkräfte am gestrigen Mittwoch wohlbehalten vom Waldbrandeinsatz in Griechenland zurückgekehrt - DANKE!

FW-F: Frankfurter Feuerwehrkräfte am gestrigen Mittwoch wohlbehalten vom Waldbrandeinsatz in Griechenland zurückgekehrt.Frankfurt am Main (ots) Kurz vor Mitternacht waren die letzten aus Frankfurt am Waldbrandeinsatz in Griechenland beteiligten Einsatzkräfte wieder am Heimatstandort.

Die 26 Kräfte von der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr Frankfurt waren mit acht Einsatzfahrzeugen, zusammen mit rund160 weiteren hessischen Katastrophenschützern und insgesamt 35 Fahrzeugen, letzte Woche Montag (09.08.2021) zu einem länderübergreifenden Einsatz Richtung Griechenland aufgebrochen. Auftrag war, die griechischen Feuerwehren bei der Bekämpfung der verheerenden Waldbrände zu unterstützen. Zuvor hatten die griechischen Behörden, aufgrund zahlreicher im ganzen Land außer Kontrolle geratener Waldbrände, die Mitgliedstaaten der EU um Hilfe gebeten.

Von der Bundesrepublik Deutschland wurden zwei Katastrophenschutzeinheiten, eine aus Hessen und eine aus NRW, zur länderübergreifenden Hilfe nach Griechenland entsendet. Weitere EU-Staaten, wie z. B. Frankreich und Österreich, eilten ebenfalls zur Hilfe.

Das Katastrophenschutzkontingent aus Hessen, welches vom Frankfurter Berufsfeuerwehrmann, Brandoberrat Michael Brückmann geführt und geleitet wurde, war mit rund 190 Einsatzkräften und 35 Einsatzfahrzeugen das größte, im Rahmen vom EU-Katastrophenschutzverfahren nach Griechenland entsendete Waldbrandkontingent.

Das hessische Kontingent reiste im geschlossenen Verband, von Montag, 09.08. bis Donnerstag 11.08. über Land- und Seeweg nach Griechenland. Nach der Einrichtung von einem Base Camp, welches gemeinsam mit einer Waldbrandbekämpfungseinheit aus Österreich bewohnt wurde, absolvierten die hessischen Einsatzkräfte bis einschließlich Sonntag, den 14.08., mehrere Löscheinsätze und Brandsicherheitswachdienste, die dem Schutz der antiken Olympiastätte im Bezirk Elis sowie mehrerer in der Nähe befindlicher Ortschaften dienten. Die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Ortschaften waren sehr froh, dass die deutschen Einsatzkräfte ihre Dörfer beschützt haben und machten dieses oft mit Klatschen und Winken deutlich.

Nachdem die griechischen Behörden ihr Hilfeersuchen an die EU wieder zurückgenommen hatten, traten die hessischen Katastrophenschützer am Montag ihre Heimreise an. Ein Teil der Helferinnen und Helfer durfte mit dem Flugzeug von Athen zurück nach Frankfurt reisen. Das restliche Kontingent fuhr wieder im Verband vom griechischen Fährhafen Patras noch Ancona, Italien und von dort zurück nach Deutschland.

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Unsere Griechenland-Helfer kehren heute zurück in die Heimat Frankfurt am Main

Bewertung: 5 / 5

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Frankfurt am Main. - Wir alle erwarten heute gegen Abend unsere Griechenland-Helden gesund und müde in Frankfurt am Main zurück. Frankfurt am Main und ganz Hessen haben menschliche Solidarität und Nächstenliebe als christliches Tun bewiesen! Es gilt heute mehr denn je: "Einer für Alle, Alle für Einen! - Gott zur Ehr`, dem Nächsten zur Wehr`!" - über Grenzen hinweg in Europa.

D A N K E Euch und unser aller Respekt !!!

Rückkehr Hessen aus Griechenland

Bundestagswahl 2021: in Sachen Feuerwehr - welche der befragten Parteien steht wofür?

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Wahlprüfsteine des Deutschen Feuerwehrverbandes für die Bundestagswahl 2021

Feuerwehrrelevante Fragen auf Bundesebene an Parteien gestellt

Berlin - Am 26. September 2021 findet die Bundestagswahl statt. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hat verschiedenen Parteien Fragen zu feuerwehrrelevanten Themen auf Bundesebene gestellt. Diese haben die Wahlprüfsteine anhand ihrer Wahlprogramme beantwortet. „Es ist wichtig, sich zu informieren und vor allem vom Wahlrecht Gebrauch zu machen!“, appelliert DFV-Präsident Karl-Heinz Banse.
 
Folgende Fragen hat der Fachverband der deutschen Feuerwehren gestellt:

  1. Wie stehen Sie zu zusätzlichen Rentenregelungen für Dienstzeiten im aktiven Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehren?
  2. Welche Vorstellungen haben Sie für den Bürokratieabbau im Ehrenamt (Beispiele Transparenzregister, Datenschutz)?
  3. Wie stehen Sie zur Aufnahme des Ehrenamtes in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland unter dem Leitbild „Der ehrenamtliche Einsatz für das Gemeinwohl genießt den Schutz und die Förderung des Staates“?
  4. Wie sind Ihre Pläne zur weiteren Ausgestaltung der ergänzenden Ausstattung im Zivilschutz?
  5. Welche Maßnahmen zur (politischen) Extremismusprävention in der Zivilgesellschaft sehen Sie als besonders geeignet an, die deshalb in der nächsten Legislaturperiode ausgebaut werden sollen?
  6. Wie soll der gesellschaftlichen Entwicklung einer zunehmenden Behinderung und des Angriffs von Rettungskräften aus Ihrer Sicht nachhaltig entgegengewirkt werden?
  7. Wie ist Ihre Position zum weiteren Ausbau der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung insbesondere mit Blick auf den Brandschutz?
  8. Welche Anreize (auch finanziell/materiell) für Eintritt in bzw. weiteren ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr wird Ihre Partei schaffen, so sie in Regierungsverantwortung kommt Welche Möglichkeiten der Steuererleichterung sehen Sie für Firmen, die Feuerwehrangehörige beschäftigen?

Die aktuell beim DFV eingegangenen Antworten im Wortlaut https://www.feuerwehrverband.de/dfv/wps-2021/ veröffentlicht.

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Gelebte Solidarität: Waldbrand-Kontingente auch aus Hessen auf dem Weg nach Griechenland!

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Deutsche Feuerwehrkräfte löschen bald in Griechenland!

Waldbrandbekämpfungskontingente aus Nordrhein-Westfalen und Hessen auf dem Weg

Berlin - Ein weiter Weg und eine große Aufgabe: Deutsche Feuerwehrkräfte aus Hessen und Nordrhein-Westfalen sind auf dem Weg nach Griechenland, um dort im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union bei den großflächigen Waldbränden Hilfe zu leisten. „Es ist gut, dass die deutschen Feuerwehren ihren europäischen Partnern helfen“, erklärt Hermann Schreck, für den Katastrophenschutz zuständiger Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). „Deutschland hat noch weitere Kapazitäten über die jetzt in Marsch gesetzten Kräfte hinaus – durch das vor allem ehrenamtliche System stehen mit Vorplanung weitere Feuerwehrangehörige zur Verfügung“, erläutert er.

Insgesamt besteht das hessische Hilfeleistungskontingent aus 168 Mitgliedern der kommunalen Feuerwehren sowie der Hilfsorganisationen. Zwei Brandbekämpfungseinheiten werden eingerahmt durch Module zu den Bereichen Führung (inklusive Instandsetzung und Transport) sowie Betreuung, Logistik und Sanitätswesen. 48 der 56 aus Nordrhein-Westfalen entsandten Personen sind haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrkräfte, die sich mit einem Waldbrandmodul auf den Weg nach Griechenland machten. Angedacht ist ein rund zweiwöchiger Einsatz mit autarker Versorgung. „Ich wünsche allen Kräften einen erfolgreichen Einsatz und eine gesunde Rückkehr. Vielen Dank allen Menschen, die diesen Einsatz ermöglichen, indem sie den eingesetzten Feuerwehrangehörigen etwa in Familie oder Beruf den Rücken freihalten!“, sagt DFV-Präsident Karl-Heinz Banse.

„Wichtig ist, keine unkoordinierten bzw. unabgestimmten selbstständigen Hilfskontingente zu entsenden, etwa über Städtepartnerschaften oder ähnliche Kontakte. Dies ist gut gemeint und entspricht auch dem Gedanken der Nächstenhilfe, birgt aber allein aufgrund der langen Anreise mit nötiger Bürokratie die Gefahr, dass die Hilfe nicht vor Ort ankommt“, appelliert Hermann Schreck.

Der Vizepräsident erläutert die Besonderheiten der Brandbekämpfung vor Ort: „Der Einsatz in Griechenland birgt einige ungewohnte Aspekte: So ist beispielsweise die Waldstruktur anders – von den Bäumen bis zum Untergrund. Die Feuerwehrangehörigen sind aber gut ausgebildet und in Vegetationsbrandbekämpfung erfahren.“

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