Kreisfeuerwehrverband
Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

Nach den jüngsten Katastrophen: Frankfurt am Main stärkt digitale Warnkanäle!

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Frankfurt macht ernst: ein innovativer Warnmix entsteht 

Digitale Display-Warnungen

Feuerwehr steuert über satellitengestütztes Warnsystem Medien, Warnapps und auch digitale Screens von Ströer an!

(aw) Bombenfund, Chemieunfall, Großbrand, Hochwasser - wenn in Frankfurt eine ernsthafte Gefahr für Leben oder Gesundheit droht, sollen so schnell wie möglich alle potentiell Betroffenen gewarnt werden. Und sie sollen erfahren, wie sie sich am besten verhalten. Für Bevölkerungswarnungen vor so genannten nicht-polizeilichen Gefahrenlagen ist die Feuerwehr Frankfurt zuständig - und erweitert jetzt deutlich Warninfrastruktur und Warnmittel.

In der Leitstelle der Feuerwehr in Eckenheim steht eine satellitengestützte und damit hoch ausfallsichere Station für das nationale Warnsystem MoWaS, die vom Land Hessen zur Verfügung gestellt wurde. Über diese werden eine ganze Reihe von Multiplikatoren angesteuert: Nationale und regionale Radio- und Fernsehsender werden mit den Warnmeldungen zur zeitnahen Weiterverbreitung versorgt, parallel die verfügbaren Warn-Apps. Und eine weitere Schnittstelle sorgt dafür, dass ab jetzt Warnungen auch über die digitalen Stadtinformationsflächen der Firma Ströer ausgespielt werden.

Mehr als 40 dieser Displays finden sich in Frankfurt allein an den U- und S-Bahngleisen in den Stationen Hauptwache und Konstablerwache und haben dort einen sehr hohen Wahrnehmungsgrad. Am Hauptbahnhof und am Regionalbahnhof am Flughafen, an vielen weiteren Stationen im Stadtgebiet sowie in den großen Malls sendet Ströer ebenfalls seine Contentschleifen aus Werbung, Nachrichten und Wetter – und im Fall des Falls eben auch die Warnmeldungen. Insgesamt sind in Frankfurt 290 dieser digitalen und damit ad-hoc bespielbaren Informationsflächen durch die Kooperation mit Ströer an die Warninfrastruktur angeschlossen.

Ströer verfügt über einen Vertrag mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) und ist damit offizieller Warnmultiplikator. „Dringende Informationen oder Hinweise von Polizei, Feuerwehr und Behörden sollten möglichst zeitnah und zielgerichtet bei der Bevölkerung ankommen – auch, beziehungsweise vor allem – im öffentlichen Raum. Wir freuen uns, dass wir dafür in Frankfurt nun die Voraussetzungen schaffen konnten und unsere digitalen Screens ab sofort den Warnmittelmix sinnvoll ergänzen“, erklärt Alexander Stotz, CEO der Ströer Media Deutschland GmbH. Im vergangenen Jahr unterstützte das Unternehmen so auch das Bundesgesundheitsministeriums und viele Kommunen bei der Pandemie-Kommunikation.

Frankfurt ist die erste Stadt, in der mittels Ströer-Displays in allen drei Gefahrenstufen gewarnt wird. Das Warnsystem MoWaS unterscheidet in „Gefahreninformation“ (niedrigsten Stufe, z.B. eine Bombenentschärfung mit einigen Tagen Vorlauf), „Gefahr“ (mittlere Stufe, z.B. Starkregen in kritischen Mengen) und „extreme Gefahr“ (höchste Stufe, z.B. extremes Hochwasser mit akuter Lebensgefahr). Je nach Stufe sind Rundfunksender angehalten, ihr Programm für die Warnung zu unterbrechen oder die Warnung in ihre regulären Nachrichten aufzunehmen. Ebenso ist sieht die Vereinbarung der Feuerwehr Frankfurt mit Ströer vor, je nach Stufe ihren Content zu unterbrechen bzw., die Warnung innerhalb der Schleife auszuspielen.

„Ziel ist, dass im Ereignisfall möglichst viele Menschen mit einer Warnmeldung erreicht werden können. Um dies zu erreichen, muss man heute auf viele Verbreitungswege für eine Warnung setzen“, erklärt Annette Rinn, Dezernentin für Ordnung, Sicherheit und Brandschutz der Stadt am Main. „Die großen Bildschirme an den zentralen Knotenpunkten in Frankfurt sind ideal, nicht zuletzt um die Pendlerinnen und Pendler oder Reisende zu erreichen, die in Frankfurt unterwegs sind“.

Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF) hat der Nutzung der Infoscreens für Bevölkerungswarnungen zugestimmt, ebenso wie die Deutsche Bahn. Die Meldungen, die auf den Displays zu sehen sein werden, sind deutlich als Warnung der Feuerwehr gekennzeichnet und enthalten die wichtigsten Warninhalte: Welche Gefahr ist wo in Frankfurt und was sollen die Bürger tun (oder unterlassen) – etwa unbedingt das betroffene Gebiet meiden.

„Warnung im Krisenfall muss schnell, einfach und wirkungsvoll sein – für die Leitstellenkräfte, die mit MoWaS nur ein System für alle Warnmedien bedienen müssen, und für die Empfänger. Dort die Menschen erreichen, wo sie sind, mit den Medien, die sie im Alltag nutzen bzw. wahrnehmen - das Prinzip ist wichtig beim Thema Warnung“, bestätigt Markus Röck, als Direktionsbereichsleiter bei der Frankfurter Feuerwehr auch für die Krisenkommunikation zuständig. Damit sei die Nutzung der digitalen Flächen in der Stadt sinnvoll und zeitgemäß.

In nicht allzu ferner Zukunft kämen auch noch mehr Warnkanäle in den heute notwendigen so genannten Warnmix, ergänzt Markus Röck als Vertreter der Amtsleitung der Branddirektion der Stadt Frankfurt. Wie das von der Bundesregierung angekündigte Cell Broadcast, das Warnungen per SMS an alle Handys schickt, die in einer bestimmten Mobilfunkzelle sind und das Warnformat TPEG2-EAW, mit dem Warnmeldungen direkt an Navigationsgeräte im Auto übermittelt werden können.

Ein flächendeckendes Netz von Sirenen soll in Frankfurt auch aufgebaut werden. Diese haben im Moment als einziges Warnmittel die Eigenschaft eines zuverlässigen Weckeffekts, auch weil sie vom Mobilfunknetz unabhängig sind. Sie bleiben eine unerlässliche Rückfallebene wenn alles Digitale versagt. Nach dem Ende des Kalten Krieges abgeschafft, dürfte die neue Sirenen-Generation heute anderen technischen Maßstäben entsprechen. Wie alle anderen Warnkanäle würden auch die Sirenen in Zukunft über die MoWaS-Station in der Leitstelle der Frankfurter Feuerwehr ausgelöst.

Brandschutzerziehung im Advent mal anders...

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Advent, Advent - ein Lichtlein brennt

Brandschutzerziehung heute

Zur Weihnachtszeit, in der wir zur Ruhe kommen und vielleicht doch die ein oder andere echte Kerze entzünden, möchten wir an eine Geschichte erinnern, die vor 175. Jahren veröffentlicht wurde. Der Autor ist kein geringerer als Dr. Heinrich Hoffmann (Autor des Struwwelpeter), Frankfurter, Arzt und wohl der erste Brandschutzerzieher unserer Stadt.

„Paulinchen war allein zu Haus,
Die Eltern waren beide aus.
Als sie nun durch das Zimmer sprang
Mit leichtem Mut und Sing und Sang,
Da sah sie plötzlich vor sich stehn
Ein Feuerzeug, nett anzusehn.
„Ei,“ sprach sie „ei, wie schön und fein!
Das muß ein trefflich Spielzeug sein.
Ich zünde mir ein Hölzchen an,
Wie’s oft die Mutter hat getan.“

So beginnt die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug. Feuer hat etwas „Magisches“ und weckt gerade in der kalten, dunklen Jahreszeit unser Interesse. So ist es kein Zufall, dass der Tag des brandverletzten Kindes auch in die Vorweihnachtszeit fällt, in diesem Jahr auf den 7. Dezember. Aus diesem Anlass wollen wir darüber nachdenken, wie wir Kinder vor Verbrennungen und Verbrühungen schützen können.

Lasst uns mit dem letzten Satz “Wie´s oft die Mutter hat getan“ den Blick in den Spiegel werfen und überlegen: Wie zünden wir Kerzen an? Machen wir es wirklich richtig? Wenn wir es richtig machen, erklären wir unseren Kindern auch, weshalb wir es so tun? Nehmen wir uns doch jetzt mal bewusst die Zeit dafür, mit den eigenen Kindern darüber zu sprechen. Es lohnt sich!

Hoffmann hat neben der Geschichte des Paulinchens noch mit vielen anderen Erzählungen zur Aufklärung der Bevölkerung beigetragen. So gab die Geschichte vom Daumenlutscher damals wichtige Verhaltenstipps zur Eindämmung der Cholera. Ist Hoffmann damit nicht auch topaktuell!?

Dieses Jahr stand ganz unter dem Zeichen der Corona-Pandemie, die unser aller Leben seit nunmehr fast zwei Jahren bestimmt und große Teile zum Stillstand brachte.
Wie viele Bereiche ist auch die Brandschutzaufklärung seit Beginn der Pandemie stark von Einschränkungen, Regelungen und Veränderungen betroffen: Unsere Arbeit, die immer geprägt war vom Kontakt mit Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen, die sich mit Fragen direkt an uns wendeten, war in dieser Form nicht mehr möglich. Schulungen mussten abgesagt und insbesondere Kinder auf unbestimmte Zeit vertröstet werden.

Mit einem Hygienekonzept, das pädagogische wie hygienische Gesichtspunkte vereint, konnte schließlich am 1. Juli 2021, nach über einem Jahr, Aufklärungsarbeit wieder in Präsensveranstaltungen angeboten werden. Kindergruppen wurden nun für das Ausharren auf der Warteliste belohnt. Damit die Kinder Brandschutz „begreifen“ können, die Hygiene aber trotzdem gewahrt bleibt, ist nun das Händewaschen unter Anleitung ein fester Teil der Aufklärungsveranstaltung.

Auch andere Themen wie Notbevorratung oder Gefahren durch Naturgewalten haben Einzug in unsere Aufklärungsarbeit gefunden. Durch die Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) haben wir in unserer Ausstellung und auch zum Weiterarbeiten altersgerechte Schulungsmaterialien zur Stärkung des allgemeinen Gefahrenbewusstseins erstellt.

In einem halben Jahr konnten wir im Rahmen der Brandschutzerziehung in Kleingruppen so über 850 Kinder und mehr als 150 begleitende Erwachsene begrüßen. Dafür möchten wir uns auf diesem Wege bei allen Beteiligten, den Kindern, den begleitenden Erwachsenen und den Mitarbeitenden der Branddirektion, die mit uns gemeinsam am Hygienekonzept „gefeilt“ und uns beim Ausbau unserer Räumlichkeiten unterstützt haben, recht herzlich bedanken. Ohne Euch, die vielen guten Ideen und nicht zuletzt die Disziplin bei der Einhaltung der Regeln wäre es nicht möglich gewesen, Brandschutz- und Notfallvorsorge Corona konform „begreifbar“ zu machen.

Wir wünschen Euch schöne und ruhige Feiertage. Bleibt oder werdet wieder gesund und kommt alle gut ins neue Jahr 2022!

Das Team der Brandschutzaufklärung

Letzte Ehrenamtspost-Ausgabe in 2021 erschienen

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Liebe Feuerwehrkameradinnen, liebe Feuerwehrkameraden,

heute senden wir Ihnen/Euch die letzte Ausgabe der "Ehrenamtspost" für dieses ereignisreiche Jahr. Gerne können Sie den Newsletter in Ihren Organisationen weiterleiten. Wir schließen uns den Zeilen zum Jahreswechsel von Herrn Oberbürgermeister Feldmann an und wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und alles erdenklich Gute für das Jahr 2022 - und bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag
Ihr Team des Fachbereichs Ehrenamt und Stiftungen
_____________________________________________________
-Der Magistrat-
Hauptamt und Stadtmarketing
Ehrenamt und Stiftungen

Anhänge:
DateiDateigröße
Diese Datei herunterladen (Ehrenamtspost Dezember 2021.pdf)Ehrenamtspost Dezember 2021.pdf539 KB

Endlich: Bundesrat bringt globale Warnung der deutschen Bevölkerung auf den Weg!

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Bundesrat ermöglicht Warnung über Cell Broadcast
DFV-Präsident Banse begrüßt Erweiterung des Warnmittelmixes

Berlin - Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung eine Regierungsverordnung zum so genannten Cell Broadcast beschlossen. Diese Technologie soll es ermöglichen, im Katastrophenfall schneller Warnungen über Mobilfunknetze zu verbreiten, ohne dass hierfür spezielle Apps wie NINA oder KatWarn installiert sein müssen. Warnungen über Cell Broadcast erreichen automatisch alle Mobilfunkteilnehmer, die mit ihrem Endgerät in einer Mobilfunkzelle eingebucht sind. „Wir begrüßen diese Erweiterung des Warnmittelmixes, mit dem die Behörden die Bevölkerung erreichen können“, erklärte Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Banse bekräftigte vor dem Hintergrund der Flutkatastrophe im Juli 2021 aber auch, dass die Warnung der Bevölkerung etwa bei Großschadenslagen oder Katastrophen breit aufgestellt sein müsse: „Nicht jeder ist immer über ein Smartphone erreichbar; hier müssen digitale und analoge Medien gemeinsam am Start sein.“

Der DFV-Präsident betonte auch die Bedeutung der Aufklärung der Bevölkerung zum Verhalten in Notfällen: „Wir haben dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Gesprächen das Netzwerk der Feuerwehren mit ihrer langjährigen Erfahrung in Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung angeboten, um hier möglichst viele Menschen fachgerecht zu informieren.“

Rechtsgrundlage für die Verordnung ist eine Änderung im Telekommunikationsgesetz, die Bundestag und Bundesrat bereits im Sommer verabschiedet hatten und die nach Angaben des Bundesrates zum 1. Dezember 2021 in Kraft tritt. „Bevor mit der Umsetzung der neuen gesetzlichen Pflichten der Mobilfunkbetreiber und insbesondere mit der Implementierung der Cell-Broadcast-Technologie in den öffentlichen Mobilfunknetzen begonnen werden kann, sind nach Angaben der Bundesregierung zunächst konkretisierende Anforderungen des gesetzlich geforderten Leistungsumfangs und Rahmenbedingungen festzulegen“, heißt es seitens des Bundesrates. Ziel sei es, Planungssicherheit für die betroffenen Unternehmen herzustellen und die fehlerfreie Aussendung von Warnungen an die Mobilfunkendgeräte zu gewährleisten.

Später folgen noch weitere technische Detailregelungen in einer Technischen Richtlinie der Bundesnetzagentur. Die Verordnung soll am Tag nach der Verkündung in Kraft treten. Wann dies geschieht, entscheidet die Bundesregierung, da sie die Veröffentlichung organisiert. Weitere Informationen auf der Bundesrats-Webseite: https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/21/1012/1012-pk.html#top-14.

"Nachbrenner" zur Flutkatastrophe 2021:

Der Deutsche Feuerwehrverband ist Mitinitiator der 60-köpfigen Expertenkommission „Starkregen“, die mit der Aufarbeitung des Gesamteinsatzes im Sommer beauftragt wurde. Der Expertenkommission gehören neben Angehörigen von Feuerwehren, Technischem Hilfswerk, Bundeswehr, Polizei, Behörden und Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz und den Johannitern auch Wissenschaftler verschiedener Hochschulen an. In einer ersten Zusammenfassung haben die Kommissionsmitglieder 15 wichtige Punkte als Erkenntnisse aus dem Einsatzverlauf aufgelistet:https://www.feuerwehrverband.de/katastrophenschutz-braucht-dringend-ein-update/.

10 wertvolle Tipps für die kommende Adventszeit

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
Unsere zehn Feuerwehr-Tipps für Ihre sichere Adventszeit
DFV/KFV: Sorgsamerer Umgang mit Kerzen kann Brände vermeiden

Berlin/Frankfurt - Die Feuerwehren in Deutschland informieren zu diesem ersten Adventswochenende über die Brandrisiken in der Vorweihnachtszeit: „Unachtsamkeit etwa beim Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Zimmer- und Wohnungsbrände“, erklärt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Er appelliert an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren: Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Adventszeit zahlreiche Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen vermieden werden könnten.
 
Hier unsere zehn Tipps für Ihre sichere Adventszeit:

  1. Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen: Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins! Lassen Sie vor allem Kinder nicht mit offenen Flammen alleine. Vielfach konnte keine Brandschutzerziehung in Präsenz etwa in Kindergärten durchgeführt werden – sprechen Sie mit Kindern stets über das richtige Verhalten im Umgang mit Kerzen.
  2. Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
  3. Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) auf. Auch beim zusätzlichen Lüften sollte der Standort der Kerzen sicher sein.
  4. Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
  5. Entzünden Sie Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten; löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge ab.
  6. Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  7. Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
  8. Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  9. Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  10. Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel oder beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes unter www.feuerwehrversand.de.