Kreisfeuerwehrverband
Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

Nächstes Wochenende feiert "er" seinen 50. Geburtstag: Rettungshubschrauber Christoph2 in Frankfurt am Main (BGU)

50 Jahre Zivilschutz-Hubschrauber Christoph 2 Frankfurt am Main

Frankfurt. - 50 Jahre ist es am 15. August auf den Tag genau her, dass „Christoph 2“ seinen Dienst aufgenommen hat: „Christoph 2“ war der zweite Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) mit Station in Frankfurt am Main, der im Auftrag des Bundes, des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt am Main, in den Einsatz startete.

Viele Gäste und Vertreter der beteiligten Organisationen kamen zur offiziellen Jubiläumsveranstaltung auf dem Gelände der Feuerwehr Frankfurt. Copyright Feuerwehr Frankfurt

Dass Christoph 2 seinen Dienst aufnehmen konnte, ist neben dem Engagement des Bundes, des Landes und der Stadt, insbesondere der Rettungsdienst Stiftung Björn Steiger e.V. sowie dem Allgemeinen Automobil Deutschen Automobil Club (ADAC) zu verdanken, die erhebliche Finanzmittel zur Beschaffung und Verwaltung des Hubschraubers eingebracht haben.

Der ZSH „Christoph 2“ ist an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main stationiert. Pilotinnen und Piloten der Bundespolizei, Notärztinnen und Notärzte der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main und Notfallsanitäter der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main bilden die Crew von Christoph 2. Der Hubschrauber wird jährlich zu rund 1200 Notfalleinsätzen gerufen. Häufig sind dies Verkehrs- und Arbeitsunfälle, aber auch internistische oder Kindernotfälle gehören zum Einsatzspektrum. Inzwischen sind mehr als 54.500 Einsätze geflogen worden.

Andere Organisation, gemeinsamer Erfolg bei der Hilfe für Menschen in Not. Foto Ronja Ranitsch, Copyright Feuerwehr Frankfurt

Die orangefarbenen Zivilschutz-Hubschrauber sind Teil des Ausstattungspotenzials, das der Bund den Ländern für den Katastrophen- und Zivilschutzfall zur Verfügung stellt. Mit ihrer Hilfe können

  • Verletzte oder Erkrankte nach notfallmedizinischer Versorgung in geeignete Behandlungseinrichtungen geflogen,
  • schnelle notärztliche Hilfe auch an unwägbares Gelände gebracht,
  • Schadensstellen erkundet und überwacht,
  • Bevölkerungsbewegungen beobachtet und gelenkt,
  • radioaktive Strahlung aus der Luft gemessen und
  • Spezialisten und Material herbeigeschafft werden.

In Hessen sind an den Standorten Frankfurt am Main (Christoph 2) und Kassel (Christoph 7) zwei orangefarbene Hubschrauber stationiert, die neben den Aufgaben im Zivil- und Katastrophenschutz auch in der Luftrettung eingesetzt werden.

Die Zentrale Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt am Main alarmiert, steuert und koordiniert neben dem Zivilschutz-Hubschrauber Christoph 2 auch die in Hessen stationierten Intensivtransporthubschrauber.

Noch mehr interessantes backround-Wissen gefällig?

Wir stellen Ihnen dazu gerne über die beiden nachfolgenden Links weitere "heiße" Informationen zur Verfügung:

Broschüre "Die Geschichte der Luftrettung in der Stadt Frankfurt am Main"

Veranstaltung "Tag der Luftrettung an der BG Unfallklinik Frankfurt am Main - 50 Jahre Luftrettung in Frankfurt am Main" am 11. September 2022

Deshalb: unterstützen Sie die Crew unseres Christoph2 und besuchen auch Sie den Tag der offenen Tür am Sonntag 11.09.22, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr, rund um die BGU in Frankfurt am Main!

Zahlreiche Vegetationsbrände - Feuerwehr Frankfurt-KatS-Züge im Einsatz

Frankfurt / Südhessen. - Im Rahmen der umfangreichen Brandbekämpfungsmaßnahmen am vergangenen Wochenende wurden ebenfalls alle Frankfurter KatS-Züge alarmiert und waren zur Unterstützung der lokalen Feuerwehreinheiten an unterschiedlichen Punkten im Einsatz.

RheinMainTV hatte bereits am Donnerstagabend in seiner Live-Sendung sehr kurzfristig über die Einsätze berichtet.

Die gesamte Sendung ist unter folgendem Link: Einsatz Feuerwehr Frankfurt / Vegetationsbrände (über das rechte Fenster "rheinmain IM BLICK", 2. Sendebeitrag) in der aktuellen Mediathek verfügbar.

Danke an alle Einsatzkräfte unseres Kreisfeuerwehrverbandes Frankfurt am Main - auch hier: wieder mal eine klasse Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Brandbekämpfern in nicht ungefährlichen Einsätzen - auch Feuer kennt keine Unterschiede!

Fotos/videoclip: FF-KatS-Einheiten + BD

Wichtige Kameradenhilfe: Frankfurter Feuerwehr-Haupt- und Ehrenamt wiederholt Hand in Hand erfolgreich!

Sechster Hilfstransport für ukrainische Feuerwehren durchgeführt

Am Wochenende konnte der sechste, durch die Feuerwehr Frankfurt am Main organisierte Hilfstransport für feuerwehrtechnische Geräte für die Ukraine durchgeführt werden.

Am Freitagmorgen (12.08.2022) setzte sich der Tross, bestehend aus Logistikfahrzeugen mit feuerwehrtechnischen Geräten und anderen Hilfsgütern sowie drei in Deutschland ausgedienten Fahrzeugen vom Hof des Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrums (BKRZ) am Frankfurter Marbachweg in Bewegung. Zahlreiche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren unterstützten personell.

Die Fahrt führte ins ca. 960 Kilometer entfernte Krakau in Polen. Dort erfolgte die Einweisung und Übergabe der Fahrzeuge und Gerätschaften an ukrainische Feuerwehrkräfte. Die übergebenen Fahrzeuge und Feuerwehrgeräte werden zeitnah im ukrainischen Kriegsgebiet im Dienst sein. Die mitgeführten Hilfsgüter werden ebenfalls von dortigen Kräften an Bedarfsstellen in der Ukraine verteilt.

Sonntag war der wichtige Job getan und unsere haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrkameraden aus Frankfurt am Main traten den Rückweg in die Mainmetropole an. Gesund und wohlbehalten sind unsere Kameraden schließlich wieder hier in Frankfurt am Main eingetroffen.

Das ist gelebte Kameradschaftshilfe für Kameraden in Not - DANKE!

Kurz vor der Abfahrt im Hof des BKRZ: Verabschiedet wurde der Hilfstransport vom Generalkonsul der Ukraine in Frankfurt am Main, Vadym Kostiuk und dem Vorstandsmitglied des Union International Club Frankfurt, Detlef Braun sowie vom Direktor a. D. der Branddirektion Frankfurt am Main, Prof. Dipl.-Ing. Reinhard Ries und Branddirektor Florian Erbacher in Vertretung für den Direktor der Branddirektion Frankfurt am Main, Karl-Heinz Frank. (Fotos: Feuerwehr Frankfurt)  

 

Feuerwehr im Dauereinsatz

Fahrlässigkeit ist die Hauptursache für Brände im Wald und auf Wiesen

Trockene Gräser, Wiesen und Gestrüpp brennen wie Zunder, die Feuerwehren waren am Wochenende im Dauereinsatz. Wie am Heiligenstock in Berkersheim. FOTO: rolf oeserFrankfurt  Die Auswirkungen sind noch nicht so katastrophal wie im Berliner Grunewald, doch auch in Frankfurt brennt es seit einigen Tagen immer wieder. So musste die Feuerwehr Frankfurt zwischen Samstag, 0 Uhr, und Sonntag, 16 Uhr, allein 48 Mal ausrücken - hauptsächlich wegen Wald-, Böschungs- und Flächenbränden. Wie in Berkersheim, wo es rund um die Ruine des Dena-Senders am Heiligenstock brannte.

Auch in Oberrad kam es am Samstag zu einem Flächenbrand – an einer Kleingartenanlage nahe dem Waldfriedhof. FOTO: RAINER RÜFFERBesonders arbeitsintensiv wurde es sowohl für die Berufs- als auch die Freiwillige Feuerwehr am Samstag ab 13 Uhr mit einem Flächenbrand in Oberrad, in der Nähe des Waldfriedhofs. Auf einer Fläche von rund 1500 Quadratmetern brannten Gras und Gestrüpp, eine Stunde später eine Bahnböschung an der Kennedyallee in Sachsenhausen. Zeitgleich loderte an der Isenburger Schneise im Stadtwald ein Feuer auf einer Fläche von 300 Quadratmetern. Um 17 Uhr brannten Grasflächen in Fechenheim sowie 2500 Quadratmeter in Seckbach. Dort hatten die Flammen Gras, Gestrüpp, Büsche und Teile von Bäumen erfasst. Weiter ging es um 23 Uhr - in der Straße Alt-Seckbach brannte ein fünf mal fünf Meter großer Anbau. Der letzte größere Einsatz fand zeitgleich an der Bonameser Straße in Eschersheim statt. In der Wohnwagensiedlung loderte ein Holzstapel. Zu den jeweiligen Brandursachen konnte die Feuerwehr gestern noch keine Angaben machen.

Bereits am Mittwoch hatte es Waldbrände in Schwanheim und Griesheim, am Dienstag in Sachsenhausen gegeben. Bei den Bränden geht die Polizei von Brandstiftung aus, weit häufiger noch werden solche Feuer durch menschliche Fahrlässigkeit verursacht, wie Peter Rodenfels vom Frankfurter Stadtforst weiß: "90 Prozent der Feuer brechen in der Nähe von Waldwegen aus, was auf menschliche Ursachen schließen lässt." Durch die Regenfälle am Freitag sei die Waldbrandgefahr zwar kurzfristig gemindert, doch schon heute werde sie wohl wieder die höchste Stufe erreicht haben.

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