Kreisfeuerwehrverband Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

KatS-Übung Neptun 2019

Um bestehende Abläufe zu analysieren und weiterzuentwickeln, muss auch der Katastrophenschutz regelmäßig üben. So auch am 4. Mai bei der KatS-Übung Neptun 2019 in Frankfurt am Main.

Ziel war es, den Sonderschutzplan Hochwasser zu überprüfen und die Befüllung von Sandsäcken erstmals wetterunabhängig in einer Halle zu üben. Droht zum Beispiel ein Hochwasser in Frankfurt, wird der Katastrophenschutz ab einer bestimmten Meldestufe automatisch alarmiert, um verschiedene Vorbereitungen zu treffen. Darunter zählt auch das Befüllen von Sandsäcken. Eine Übung, wie die am 4. Mai, wird dann auch dazu genutzt, die Sandsackvorräte auf den Feuerwachen 3 und 4 und im Katastrophenschutzlager der Feuerwehr Frankfurt aufzufüllen. Zu diesem Zweck wurden bei der Übung 2500 Säcke mit Sand gefüllt.

Nach der Begrüßung durch die Untere KatS Behörde, ging es zur Sicherheitseinweisung an den Übungsort. Das Katastrophenschutzlager der Stadt Frankfurt am Main.

Die benötigten Gerätschaften waren dort bereits aufgebaut, sodass es gleich losgehen konnte. Begonnen wurde mit der Befüllung der beiden Titan Sandsackfüllmaschinen, an denen jeweils vier Säcke parallel gefüllt werden können.

Parallel dazu lief bereits die Vorbereitung der Säcke. Um diese möglichst leicht und zügig füllen zu können, werden die Bänder zur händischen Schließung entfernt. Sind die Säcke voll, werden sie dann nicht mit diesem Band verschnürt, sondern mit entsprechenden Sandsacknähmaschinen verschlossen.

Eine der Herausforderungen dabei war es, die Maschinen immer mit ausreichend Sand zu versorgen, damit die Abläufe nicht ins Stocken geraten.

Nach einer kurzen Einarbeitungszeit ging es den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Frankfurt am Main und der Sondereinheit Hochwasser des THW leicht von der Hand, die Säcke zu befüllen. Diese wurden nach dem Verschließen in Gitterboxen auf Europaletten abgelegt. Jeweils 80 Säcke pro Box.

Mit Hubwagen und Gabelstaplern wurden diese Gitterboxen dann zu einer großen Waage im KatS Lager gebracht, um neben der Anzahl der Säcke auch das Gewicht jeder Box zu überprüfen. Das Gewicht sollte bei jeder Box ungefähr 1000 kg betragen. Das ist sowohl für den Transport als auch für die Lagerung wichtig, damit weder die Fahrzeuge noch die Regale überlastet werden.

Der Transport zu den beiden Feuerwachen in Frankfurt-Nied und Sachsenhausen, wurde an diesem Tag von mehreren Logistikfahrzeugen der Johanniter-Unfall-Hilfe, des THW und der Feuerwehr durchgeführt. Die Verladung der entsprechenden Gitterboxen wurde je nach Fahrzeug entweder alleine oder mit Unterstützung der Fachgruppe Katastrophenschutz durchgeführt. Nachdem die Ladung entsprechend gesichert war, konnten die Gitterboxen abtransportiert werden. Dabei lief die Sandsackfüllung weiterhin auf Hochtouren.

Die Verpflegung des eingesetzten Personals erfolgte in der alten Maschinistenhalle des Feuerwehr- und Rettungstrainingscenters der Feuerwehr Frankfurt.

Die Übung war erfolgreich und die geänderten Abläufe konnten erprobt und weiter verbessert werden.