Kreisfeuerwehrverband
Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

Lehrvideos des Hessischen Landesfeuerwehrverbandes - Teil 1

LEHRVIDEO - Rettungswege im Vorbeugenden Brand- & Gefahrenschutz

Wusstet Ihr das die Leitern im Vorbeugenden Brandschutz eine größere Bedeutung haben, wie die meisten denken?!

Z. B. bei einem Wohnhausbrand wollen betroffene Personen das Gebäude so schnell wie möglich verlassen.

Sobald gefährlicher Qualm und Rauch im Treppenhaus und Flur sich ausgebreitet haben, kommen Personen oftmals nicht mehr selbstständig und gefahrlos ins Freie.

Um das zu verhindern hat im Vorbeugenden Brandschutz das Freihalten von Rettungswegen höchste Priorität.

Der Rettungsweg ist auch ein Angriffsweg der Feuerwehr!

Gemeinsam mit der Hessischen Landesfeuerwehrschule und der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren Hessen haben wir uns mit dem Thema »Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz« auseinandergesetzt und für Euch die Basics in zwei kurzen Videos „RETTUNGSWEGE“ & „GRUNDLAGEN & AUFBAU“ zusammen gefasst.

Die Videos findet Ihr unter www.feuerwehr-hessen.de zum Download - Teilen ist ausdrücklich erwünscht!

Neues vom Deutschen Feuerwehr-Verband (DFV)

Sicher und vertrauensvoll auch in den sozialen Medien agieren

Berlin. - Nach einer internen Schulung informierte der DFV auch in seiner Onlinefortbildungsreihe im April zum Thema „Handlungssicherheit im digitalen Raum“

Bild: DFV„DFV direkt“ zeigte extremistische Gefahren im Internet auf

Hierzu waren Anne Mehrer vom Mobilen Beratungsteam Nordwestsachsen sowie Simon Brost von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) Berlin zu Gast. Rund 60 Personen nahmen an der digitalen Veranstaltung teil. Zunächst zeigte Anne Mehrer Beispiele auf, wie extremistische Organisationen versuchen, Einfluss in den Feuerwehren zu gewinnen. So erklärten kürzlich Akteure des rechtsextremistischen Vereins „Ein Prozent“ in ihrem Videoblog, dass sie die Projekte im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ als Gefahr für ihre Bestrebungen sehen. Dabei wollten sie doch Blaulichtorganisationen aber auch etwa Sportvereine zu gern auf ihre „Linie“ bringen.

Anne Mehrer erklärte, dass Feuerwehren, die den Zielen dieser Akteure zuwiderhandeln, auch in deren Schusslinie geraten. So gab es bereits Fälle, bei denen Feuerwehrangehörige mit Shitstorms im Internet eingeschüchtert und diffamiert, beim Einsatz vor Ort behindert oder gar angegriffen wurden. Hasssprache (engl. Hatespeech) im Netz hat reale Folgen, weshalb man sie unterbinden muss. Die Beraterin lobte Feuerwehrverbände, die eine demokratische und tolerante Haltung auch mit Aktionen nach außen tragen, denn diese würden unattraktiver für Unterwanderungen.

Wie man Handlungssicherheit auch digital herstellt, erklärte Simon Brost. Als Nutzer solle man so wenig private Informationen wie möglich ins Internet stellen. Als Moderator solle man eine einheitliche Behandlung von Beiträgen einführen. Die könnte zum Beispiel in einer „Netiquette“ festgehalten werden. Wichtig sei, extremistische und menschenfeindliche Äußerungen wahrzunehmen, Verstöße zu ahnden und als solche gegebenenfalls auch zu benennen.

Mehr Informationen und eine Liste der Mobilen Beratungsteams in ganz Deutschland: https://bundesverband-mobile-beratung.de/mobile-beratung/#Beratungsteams

Hier eine hilfreiche Broschüre zum Umgang mit extremistischen und menschenfeindlichen Äußerungen in den sozialen Medien: https://mbr-berlin.de/wp-content/uploads/2021/02/201109_MBR_Broschuere_SocialMedia_v2-2.pdf

News des Deutschen FeuerwehrverbandesQuelle: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

 

Neues Feuerwehrhaus für die FF Frankfurt-Fechenheim

Ein Feuerwehrhaus für die ganze Familie

Erstellt: Aktualisiert: 

Von: Friedrich Reinhardt

Wehrführer Jan Schulze führt durch das neue Gerätehaus. In der Fahrzeughalle ist Platz für vier Fahrzeuge und viel Stauraum.

Im neuen Gerätehaus kann die Freiwillige Feuerwehr weiter wachsen.

Die Tochter des Wehrführers Jan Schulze hält sich auf der Treppe zwar noch an ihrem Bruder fest. Eine Stufe reicht ihr fast bis zur Hüfte. Aber sonst kann sich das kleine Mädchen im neuen Feuerwehrhaus an der Gründenseestraße frei bewegen. Im großen Schulungsraum mit dem Projektor an der Decke liegen Papier und Malstifte. „Papa“, ruft sie und läuft durch die Küche mit dem gefüllten Getränkekühlschrank und der Spülmaschine, wie man sie in Restaurants nutzt. Sie tappelt vorbei am Aufenthaltsraum mit der Spielkonsole für die Jugendfeuerwehr zum Büro, in dem ihr Vater arbeitet.

Eine Spielecke für die ganz Kleinen

„Im alten Feuerwehrgebäude hätte sie so nicht herumlaufen können“, sagt er. In der Fahrzeughalle gab es beispielsweise einen ungesicherten Reparaturgraben. Im neuen Feuerwehrhaus gibt es dagegen eine Kleinkindspielecke. Auf einem Teppich ist mit Straßen und Häusern eine kleine Stadt abgebildet. Spielzeugautos liegen darauf. Die Ecke hat die Feuerwehr für Kinder eingerichtet, die noch keine sechs Jahre alt sind. Sie sind zu jung für die Minifeuerwehr, sollen aber trotzdem einen Platz haben. Die Feuerwehrmänner und -frauen müssen ihr Ehrenamt mit Beruf und Kindererziehung unter einen Hut bringen. Da muss das Gerätehaus kinderfreundlich sein.

Im Herbst ist die Freiwillige Feuerwehr Fechenheim aus ihrem alten Heim in einem Wohnhaus an der Mittelseestraße ins neue Gerätehaus auf dem Parkplatz an der Gründenseestraße gezogen. Für die 30 Feuerwehrleute der Einsatzabteilung und 20 Mitglieder der Jugendfeuerwehr gibt es nun 80 Spinde. Im alten Gerätehaus gab es gar keine Umkleiden. Nun können sich Männer und Frauen getrennt umziehen. Es gibt einen Jugendraum für die Nachwuchsarbeit, Büros für die Gruppenführer und Wehrführung, Duschen, ausreichend Lagerraum. Für die vier Feuerwehrfahrzeuge ist die Fahrzeughalle groß genug, und auf dem Hof kann die Minifeuerwehr Fangen spielen. Während die alte Halle unverschlossen blieb, wenn die Kameraden ausrückten, schließen die Tore der neuen Fahrzeughalle automatisch.

Mehr lesen

*** Aktuell: Feuerwehr Frankfurt an der Frankfurt University of Applied Sciences aktiv ***

Für kommende Krisen wappnen

Bachelor-Studierende der Frankfurt UAS erlernen Umgang mit Krisen und Katastrophen/Teilnehmende erhalten Fachwissen direkt aus der Praxis

Start Krisenmanagement Studium Generale Bildquelle B.Bieber Frankfurt UAS

Frankfurt am Main, 14. April 2023. - Die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) stärkt weiter ihre Expertise und ihr Engagement im Bereich Krisenmanagement: Ab dem Sommersemester 2023 bereitet die Hochschule ihre Bachelor-Studierenden in Zusammenarbeit mit Experten aus der Praxis im Interdisziplinären Studium Generale (!SG), genauer im Modulexemplar „Krisenmanagement“, auf das Handeln in Krisensituationen vor. Die Studierenden können ihren Fokus auf Finanzkrisen, naturbedingte oder gesellschaftliche Krisen legen. So werden sie anhand bekannter Ereignisse wie der Immobilienkrise 2008, diversen Naturkatastrophen und zuletzt dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine – interaktiv nach Ursachen, Vorbeugung und Bewältigung differenziert – Krisen analysieren und Lösungsansätze konzipieren. Nach der fachlichen Auseinandersetzung erproben die Teilnehmenden ihre praktischen Fähigkeiten zum Abschluss des Semesters in einer realistisch simulierten Krisenstabsübung.

„Gerade während der Pandemie und in der aktuellen Energiekrise haben wir gesehen, wie wertvoll das persönliche Krisenmanagement für unsere Studierenden ist. Im !SG setzen sie sich nun intensiv mit den Ursachen, der Vorbeugung sowie der Bewältigung unterschiedlicher Krisenszenarien auseinander. Interdisziplinarität und Praxisnähe spielen dabei eine entscheidende Rolle“, führt Prof. Dr. René Thiele, Vizepräsident für Studium und Lehre der Frankfurt UAS, aus.

„Die Interdisziplinarität, der Situationsbezug sowie die Zeitknappheit des Krisenmanagements fordern und fördern das kreative wissenschaftliche Denken, da es die effiziente Kommunikation unter allen beteiligten Akteuren dringend erfordert“, erläutert der Modulkoordinator Prof. Dr. Lars Wellejus, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Entscheidungssysteme, den interdisziplinären Anspruch des Modulexemplars. Das Modulexemplar steht den Bachelor-Studierenden aller Fachbereiche der Hochschule offen und vereint somit unterschiedliche fachliche Perspektiven auf das Krisenmanagement. Die gemeinsame Erarbeitung in divers besetzten Teams fördert neben fachlichen auch methodische und personale Kompetenzen.

Besonderes Fachwissen wird den Studierenden im Zuge des Modulexemplars von den Praxisexperten Stefan Cornel, Feuerwehr Frankfurt, und Elias J. Spreiter, Technisches Hilfswerk (THW) Ortsverband Frankfurt, sowie Sebastian von Behren, Sicherheitsbeauftragter der Frankfurt UAS, vermittelt. Sie zeigen den Studierenden innerhalb eines Semesters, welche Herausforderungen die Praxis in Krisensituationen bewältigen muss und wie vielfältig die Einsätze in unterschiedlichen Sicherheitsbehörden und -organisationen sowie der Stabsarbeit sind.

Genauso wichtig, wie die tägliche Arbeit mit Blaulicht, ist die Weitergabe von Wissen und Erfahrungen an die Entscheider/-innen von morgen, sind sich Cornel, Spreiter und von Behren einig. Daher freuen sie sich, mit den Studierenden gemeinsam an einem so gesellschaftlich und wirtschaftlich relevanten Thema zu arbeiten sowie die Krisenresilienz der Teilnehmenden zu stärken.

Weitere Angebote zum Krisenmanagement an der Frankfurt UAS sowie mit weiteren Partnern sind bereits in Entwicklung.

Mehr lesen

Unglaublich: Dem Feuerwehrmuseum droht der Umzug!

GRIESHEIM-Mietvertrag für die Wache läuft zum 31. Dezember aus - neuer Standort muss jetzt dringend gefunden werden!

Ralf Keine weiß nicht, ob das Feuerwehrmuseum seinen Standort behalten kann. FOTO: rolf oeserFür das Frankfurter Feuerwehrmuseum muss zum dritten Mal seit seiner Gründung 2009 ein neuer Standort gefunden werden. Der Mietvertrag für die Wache der ehemaligen Werksfeuerwehr im Industriepark Griesheim läuft nach einer mehrmonatigen Verlängerung endgültig zum 31. Dezember aus, bestätigt Ralf Keine, Vorstandsvorsitzender des Feuerwehrgeschichts- und Museumsvereins. Die Beos AG will auf dem Areal des ehemaligen Chemiestandorts einen Gewerbepark entwickeln. Dafür soll auch die 1976 erbaute Wache abgerissen werden.

„Wir haben in die Renovierung des Gebäudes und die Gestaltung des Museums viel Geld und Arbeit investiert“, sagt Keine. Sein größter Wunsch sei deshalb, in der alten Feuerwache bleiben zu können. Auf rund 2000 Quadratmetern ist in dem zweistöckigen Gebäude die Geschichte des Brandschutzes und des Rettungsdienstes in der Stadt Frankfurt mit zahlreichen historischen Dokumenten und Exponaten dargestellt.

Alte Leitstelle im Originalzustand

Im Bestand befinden sich unter anderem eine Handdruckspritze von 1882 aus Berkersheim und ein Frankfurter Exemplar des Rüstwagens Schiene von 1985. Mit dem Bau der städtischen U-Bahn wurde das Fahrzeug notwendig, um bei einem Brand in den Tunnel zu gelangen. In einem Raum des Museums ist die alte Leitstelle der Werksfeuerwehr im Originalzustand erhalten. „Das gibt es so nirgends mehr zu sehen“, so Keine, der bei der Berufsfeuerwehr arbeitete und erst seit kurzem im Ruhestand ist. Und in der Fahrzeughalle steht ein sorgfältig restaurierter Rettungshubschrauber Christoph 2.

Mehr lesen