Kreisfeuerwehrverband
Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

Hessen rüstet auf: Krisenstäbe digital fit machen!

Software für Katastrophenfall

Hessen will einheitliches Computerprogramm für Krisenstäbe

Wiesbaden. - Für eine bessere Kommunikation im Katastrophenfall will Hessen eine landesweit einheitliche Software für die Führungsstäbe einführen. Das Computerprogramm sei für die Katastrophenschutzstäbe in den Kreisen und kreisfreien Städten, Regierungspräsidien sowie im Innenministerium vorgesehen, wie ein Sprecher des Innenministeriums in Wiesbaden erklärte. Aus einer Antwort des Ministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsfraktion geht hervor, dass das Land derzeit Angebote auf dem Markt sondiert, welche Software in Frage kommt.

Mit der Einführung des landeseinheitlichen Programms soll die Kommunikation zwischen den Katastrophenschutzbehörden vereinfacht werden, wie der Ministeriumssprecher erläuterte. Dabei gehe es unter anderem um reibungslose Übergaben an die nachfolgende Besetzung bei Schichtwechsel und eine schnelle Kommunikation der Krisenstäbe untereinander. Zusätzlich soll die Stabssoftware die relevanten Daten unterschiedlicher Quellen für alle abrufbar darstellen und eine einheitliche Auswertung liefern.

Das Land habe bereits 2017 seine Bereitschaft erklärt, eine landeseinheitliche Stabssoftware zur Verfügung zu stellen, erklärte das Ministerium. Voraussetzung sei aber gewesen, dass alle Katastrophenschutzbehörden verbindlich erklären, diese auch einzusetzen. Im Januar dieses Jahres hätten sich nun laut einer Befragung des Landkreistages alle 21 Landkreise zustimmend geäußert.

Bei der aktuellen Markterkundung würden zunächst die Systeme betrachtet, die bereits in der Landesverwaltung eingesetzt werden. Die Kompatibilität mit den Systemen der Polizei sei einer von vielen Faktoren, der bei der Anschaffung wichtig sei. lhe

Gruppenfoto des Teams "Frankfurt am Main - Ausland (Griechenland)" bei der HMdIS-Ehrung in Schlangenbad

Herzlichen Glückwunsch für diese Ehrung durch die Generalkonsulin von Griechenland Ioanna Kriebardi !!!

Gruppe Frankfurt 4 mit Generalkonsulin Ioanna Kriebardi

(Hinweis: aus bildaufnahmetechnischen Gründen handelt es sich hier lediglich um einen Fotoausschnitt)

Gruppenfotos der Teams "Frankfurt am Main - Inland" bei der HMdIS-Ehrung 2022 in Schlangenbad

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH allen Kameradinnen und Kameraden vom "Team Frankfurt am Main" !!!

Gruppe Frankfurt 2

"Team Frankfurt am Main - Inland / Nordrhein Westfalen"

 Gruppe Frankfurt 1

"Team Frankfurt am Main - Inland / Rheinland-Pfalz"

Thematik "Senioren in der Feuerwehr" - aktueller Sachstand

SIE SIND SEHR VIELFÄLTIG AKTIV:  Sonderregelung für die Angehörigen der Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr

Feuerwehrangehörige können wegen der vielfachen Belastungen maximal bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres aktiven Dienst in der Feuerwehr tun. Die von Staatssekretär Werner Koch in Bad Homburg vorgestellte Sonderregelung öffnet die Mitwirkung in bestimmten Bereichen, die körperlich weniger anspruchsvoll sind, nun bis zum vollendeten 70. Lebensjahr.

Klartext: für wen gilt diese Sonderregelung?

Sie gilt für Feuerwehrangehörige, in der Ehren- und Altersabteilung, und altersbegrenzt ab der Vollendung des 65. Lebensjahres bzw. nach Übertritt in die Ehren- und Altersabteilung bis längstens zur Vollendung des 70. Lebensjahres. Diese Regelung gilt jedoch nicht für die Aufgaben des Einsatzdienstes. 

Welche Aufgaben können diese Personen übernehmen?

  • Medien- und Pressearbeit
  • Mithilfe bei der Brandschutzerziehung und -aufklärung
  • Unterstützung bei der Gerätewartung sowie der Fahrzeug-, Geräte- und Gebäudepflege
  • Einbindung in die Verwaltungsarbeit
  • Dokumentation der Feuerwehrgeschichte
  • Übernahme von Ausbildungs- und Betreuungspatenschaften innerhalb der Feuerwehr
  • Mitwirkung bei der Ausbildung
  • Unterstützung bei den Feuerwehrleistungsübungen
  • Mitwirkung bei der feuerwehrspezifischen Nachmittagsbetreuung in Schulen
  • Mithilfe bei der Jugendarbeit der Feuerwehr
  • Logistische Unterstützung (ohne Einsatztätigkeit).

Was ist zu beachten?

Die Feuerwehrangehörigen in der Ehren- und Altersabteilung können diese Aufgaben freiwillig und ehrenamtlich übernehmen, soweit sie hierfür die entsprechenden Vorkenntnisse besitzen sowie persönlich, geistig und körperlich geeignet sind.

Die Wahrnehmung der Aufgaben und Tätigkeiten soll mit Genehmigung des Magistrats oder des Gemeindevorstands in Abstimmung mit der Leitung der Feuerwehr erfolgen. Sie unterliegen auch weiterhin der fachlichen Aufsicht durch die Leitung der Feuerwehr.

Unfallversicherungsschutz

Die Angehörigen der Ehren- und Altersabteilung sind bei der Wahrnehmung der in dieser Sonderregelung genannten Aufgaben über die Unfallkasse Hessen gesetzlich unfallversichert.

Der Flyer „Sonderregelung für die Angehörigen der Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr“ steht Ihnen hier als Download zur Verfügung:Sonderregelung für die Angehörigen der Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr

Das HMdIS lud zu feierlichen Ehrungen ein und hessische Helfer-Familien strömten ins Taunus Wunderland

Frankfurt am Main/Schlangenbad. - Das launische Herbstwetter spielte mit am "Tag des Ehrenamtes 2022", zu dem der Hessische Minister des Innern und für Sport (HMdIS) Peter Beuth und seine Abteilung V (Brand- und KatS, Verteidigungswesen, Krisenmanagement) am vergangenen Samstag ins herbstliche Taunus Wunderland nach Schlangenbad eingeladen hatten.

Auf dem dichten Programm standen die Verleihung der "Katastrophenschutz- und Integrationspreise 2020/2021" sowie die Ehrung der hessischen KatS-Einsatzkräfte, die feierlich die Einsatzmedaillen des Landes Hessen für deren Auslands- und Inlands-Einsätze in den Katastrophengebieten in Griechenland wie in Nordrhein Westfalen und Rheinland-Pfalz (2021) erhielten.

Die feierliche Ehrung wurde durch den Hessischen Minister des Innern und für Sport Peter Beuth, Ioanna Kriebardi (Generalkonsulin von Griechenland), zusammen mit dem neuen Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Hessen e.V. Norbert Fischer, Norbert Södler (Präsident des DRK-Landesverbandees Hessen e.V. für den KatS in Hessen) und Herrn Ministerialrat Dr. Ing. Thomas Skrzek (stellv. Landesbranddirektor NRW in Vertretung des NRW-Innenministers Herbert Reul) -von links nach rechts- durchgeführt.

Im Anschluß an das offizielle Programm ließ es sich Staatsminister Peter Beuth nicht nehmen, zusammen mit Herrn Dr. Bräunlein (Abteilung V des HMdIS) und dem Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Hessen e.V., Norbert Fischer, die einzelnen Informationsstände auf dem Gelände zu besuchen und auch den aktiven Austausch mit Kameradinnen und Kameraden und ihren Familien aus ganz Hessen zu suchen.

An dieser Stelle werden wir in den nächsten Tagen -nach Vorgabe des HMdIS (Veranstalter)- deren ausführliche Berichterstattung und ggf. auch eine weitere Bilderstrecke zur Verfügung stellen.

Wir danken allen Kameradinnen und Kameraden für deren mutigen, spontanen und engagierten Einsatz an der Feuer- und Wasserfront bei unseren Kameradinnen und Kameraden in Griechenland, im nahen Nordrhein Westfalen und dem benachbarten Rheinland-Pfalz und wünschen ihnen auch weiterhin alles erdenklich Gute!

Die gemeinsame behördliche Orga rund um das Event klappte übrigens hervorragend:

Vielen Dank dem Veranstalter (HMdIS, Wiesbaden) und seinen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern sowie dem Ausrichter (Taunus Wunderland, Schlangenbad) und seinem ganzen Event-Team - ein weiterer Besuch lohnt sich in jedem Fall!

Markus Heuser

Landesfeuerwehrverband Hessen e.V.

Fachausschuss Öffentlichkeitsarbeit